Robert-Gerwig-Gymnasium als „Digitale Schule“ und „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet
Grund zu Freude und Stolz in Hausach: Das Robert-Gerwig-Gymnasium (RGG) wurde gleich doppelt ausgezeichnet.
Das Gymnasium darf ab sofort die Titel „Digitale Schule“ und „MINT-freundliche Schule“ führen; MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Ehrung erfolgte im Rahmen einer landesweiten Anerkennung durch MINT Zukunft schaffen! e. V. in Kooperation mit Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Politik, die herausragendes Engagement in den Bereichen Digitalisierung und MINT-Bildung würdigen.
Ein besonderes Highlight für das RGG war die Übergabe der Auszeichnungen durch Staatssekretärin Sandra Boser. Als Vertreterin des Landes Baden-Württemberg ehrte sie damit ein Gymnasium aus ihrem eigenen Wahlkreis – ein Umstand, der der Veranstaltung eine persönliche und freudige Atmosphäre verlieh, da sich bei der Preisverleihung gute Bekannte wiedertrafen.
Mit seinen vielfältigen Bildungsangeboten verbindet das Robert-Gerwig-Gymnasium modernen Unterricht, individuelle Förderung und praxisnahe Erfahrungen. Die Schule zeichnet sich aus durch ein breites MINT-Profil, zielgerichteten Einsatz digitalisierter Unterrichtsformate, ein umfangreiches AG-Angebot – darunter Robotik, Informatik, Experimentier-AG, Fischertechnik und Mathe-Spaß. Zudem pflegt das RGG eine jahrelange Kooperation mit dem Mathematischen Forschungsinstitut in Oberwolfach (MFO).
Der Schulleiter des Robert-Gerwig-Gymnasiums Mathias Meier-Gerwig betont den strategischen Ansatz zur Digitalisierung von Schule und Unterricht:
„Wir haben seit Jahren eine sehr überlegte Digitalisierungsstrategie verfolgt. Wir hielten es nie für sinnvoll, alles zu machen, was möglich ist. Aber es war immer unser Ziel, alles möglich zu machen, was sinnvoll ist.“
Die Einbindung digitaler Medien sowie technisch-naturwissenschaftlicher Inhalte ist an der Schule nicht nur Aufgabe einzelner Fächer, sondern Teil eines schulweiten Konzepts: vom Einsatz moderner Endgeräte und digitaler Plattformen im Unterricht bis zur Förderung von Medien- und Informationskompetenz.
Der für die Medienpädagogik zuständige Leher des RGG, Thomas Holzhauer, erklärt: „Gute Medienbildung hat zwei Ziele: Erstens lernen die Schüler, wie die Technik funktioniert, wie man sie nutzt und welche Möglichkeiten sie bietet. Gleichzeitig sollen Schüler lernen, worauf man bei Datenschutz, Persönlichkeitsrechten und möglichen Gefahren achten muss. So können sich unsere Schüler sicher und kompetent in der digitalen Welt bewegen.“
Damit beschäftigen sich die Schüler über das neue Fach „Informatik und Medienbildung“ (IuM) hinaus mit digitalen Medien und deren verantwortungsbewusstem Einsatz und Umgang in Präventionsveranstaltungen rund um das Thema Smartphone, zum Beispiel in Infoveranstaltungen der Schüler-Medienscouts, dem Life-Hacking-Vortrag von Sparda Surf Safe, diversen Vorträge zu Hatespeech und Cybermobbing oder Workshops zu Social Media und KI oder im Rahmen des Medietages.
Zusätzlich zu digitalen Kompetenzen legt das RGG großen Wert auf eine umfassende MINT-Förderung: Schülerinnen und Schüler werden durch Projektarbeit, Wettbewerbe und fachliche Vertiefungen gezielt in ihren naturwissenschaftlichen und technischen Interessen unterstützt und gefördert.
Die doppelte Auszeichnung versteht das Robert-Gerwig-Gymnasium als Bestätigung seines profilierten Bildungswegs und als Ansporn, die erfolgreiche Arbeit in Digitalisierung und MINT-Bildung konsequent im Sine der Schüler fortzusetzen.

