Bestes Schullandheim – Kanuwandern mit der 7d auf der Altmühl
Pius Fix, der letztes Jahr Abitur gemacht hat und jetzt auf dem Weg zum Profifußballer ist, war vor sieben Jahren schon mit auf der Kanutour durchs Altmühltal – und für ihn steht gerade jetzt im Rückblick das Urteil fest: „Bestes Schullandheim“!
Auch in diesem Jahr war es wieder ein besonderes Erlebnis. Alle sind ja in besonderer Weise gefordert: Durch Kanufahren, Zelt aufbauen, Kochen – und nicht in den Fluss fallen. All das ist nicht so einfach, die meisten Kanus fahren erstmal quer zum Fluss und es geht nicht voran, einige Zeltstangen sind auch zerbrochen und von Hand gespült hatte auch noch nicht jeder der Helden. Aber man muss sich arrangieren, es hilft ja nichts. Wir haben die Kanubesatzungen auch immer einmal gewechselt, damit sich alle auch näher kommen und zusammenarbeiten müssen. Tatsächlich haben sich auch neue Bekanntschaften in der Klasse gebildet oder alte wurden vertieft. Auch wenn manchmal geflucht wurde („Wortwahl!!!“), am Ende waren alle der Meinung, dass die Klassengemeinschaft gestärkt worden ist.
Vorteil ist auch, dass nicht jeden Tag etwas Neues organisiert werden muss, sondern dass die ganze Fahrt das Erlebnis ist und das Programm feststeht. Am Pausentag gab es allerdings eine Geocache und die alle Gruppen waren froh, jetzt auch einmal ohne Lehrer (und ohne Handy!) durch Franken ziehen zu können.
Das Wetter hat natürlich auch mitgespielt, und bei großer Hitze ist man beim Kanufahren eigentlich ganz gut aufgehoben, man hat den Fluss zum Abkühlen ja immer dabei. Besonders gab es bei Dollenstein eine geheimnisvolle, tiefe Stelle, wo aus der Tiefe kaltes Quellwasser in den Fluss strömt – auch an heißen Tagen nur ein Badevergnügen für Tapfere, denn das kalte Wasser sticht wie mit Nadeln. Die Zelte konnten wir uns am Ende auch sparen und so mancher hat das erste Mal unter freiem Himmel übernachtet.
Auch für mich als Lehrer ein besondere Erlebnis, ohne viel zu sprechen und zu denken mit der Lieblingskollegin in einem Boot durch die Sommerlandschaft zu treiben, während im flachen Wasser die Karpfen stehen, was ein Kontrast zum Schulalltag!
Wir hoffen, für die tapfere 7d, die sich auch durch die Tücken der deutschen Bahn auf der Rückfahrt nicht hat unterkriegen lassen, steht ebenfalls wie für Pius Fix das Urteil fest: Bestes Schullandheim!


















