„Können wir nicht noch ein Spiel machen?“
5er Erlebnistage der Task Force Erlebnispädagogik auf dem Welle-Hof
„Können wir nicht noch ein Spiel machen?“, fragt der kleine Julius nach dem Frühstück mit bettelnden Augen. Aber es hilft nichts, es geht zurück zur Schule, denn bald trifft schon die nächste Klasse ein.
Vom Krankenbett aus hat es unser Hausmeister Herr Welle möglich gemacht, dass wir unsere Jurte für die 5er Tage wieder bei seinem Hof hinter dem Spitzfelsen aufschlagen konnten. Auch seine Frau Simone unterstützte uns nach Kräften, ein herzliches Dankeschön!
Trotz aller Widrigkeiten: Hitze, Gewitter, Zecken und rätselhafte Bläschen auf der Haut, konnten wir wieder allen 5. Klassen schöne Erlebnisse ermöglichen. Zwei Klassen übernachteten sogar in unserem großen Zelt.
Bei den verschiedenen Spielen und Aktionen ist es immer sehr schön, die Fortschritte der Kinder zu sehen. Denn wenn es beim Drei-Stock-Verstecken in der Dämmerungen noch einigen vor dem dunkeln Wald gruselte, gingen eine Stunde später alle nacheinander in feierlicher Stille den Lichterpfad durch den Wald und freuten sich über die schöne Stimmung. Oder wenn beim Wanderer, wo man über Pfähle laufen muss, die von je zwei anderen Kindern gehalten werden, alle erst sorgenvolle Gesichter machen, dann ist es umso schöner, wenn man Ende alle über die Pfähle gelaufen sind und der Klassenlehrer gleich mit.
Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, vor allem bei der Wasserblume, die bei Welles an den Gartenschlauch angeschlossen war, und fröhlich das kühle Nass verbreitet. Ein Sprung durch die Wassertröpfchen brachte die willkommene Abkühlung.
Wegen der Trockenheit durften wir zwar kein Lagerfeuer machen, stattdessen brachten die Übernachtungsklassen aber Gemüse mit und es wurden Wraps gewickelt, ebenfalls zur allgemeinen Zufriedenheit. Nutella zum Frühstück gab es auch, trotz der Hitze – versteht sich!
So zogen am Ende alle Klassen wieder fröhlich und mit schönen Erlebnissen erfüllt wieder nach Hause. Auch wenn der ein oder andere auch gerne noch länger bei uns geblieben wäre, wie der kleine Julius.











